| Gleich
im Anschluss an die Küste Liguriens beginnt die Versilia:
Über die hübschen Badeorte Marina di Massa
und Cinquale erreicht man den "Vorzeigeort"
Forte dei Marmi. Als sich Forte gegen Ende des
19.Jh. zu einem Strand mit "Seebädern"
entwickelte, nahm es die 1861 errichteten Seehospize des
nahen Viareggio zum Vorbild. Die ersten eleganten, von
Pinien umgebenen Privatvillen entstanden, die eine ohnehin
schöne Strandszenerie noch schöner werden ließen.
Diese Zusammenspiel musste die Aufmerksamkeit von Künstlern,
Gelehrten und des Geldadels auf sich ziehen. Und so entwickelte
sich Forte dei Marmi zu dem Badeort der Versilia schlechthin.
Das angrenzende Marina di Pietrasanta steht oft zu Unrecht
im Schatten, liegt es doch unter derselben Sonne und an
demselben Feinsandstrand im Schutz der Apuanischen Alpen.
Nur kann man hier preisgünstiger urlauben als in
dem bekannteren Nachbarort, wo sich die "Bella Gente"
selbst einen Tribut zahlt. Wer möchte, der muss auf
die Designer-Boutiquen oder erstklassigen Restaurants
nicht verzichten: Ein halbstündiger Spaziergang verbindet
beide Badeparadiese, ihr Übergang verläuft nahtlos,
so wie der Strand. Das etwas weiter südlich gelegene
Lido di Camaiore hat vor allem ein Merkmal: Zum
Strand gelangt man über eine Terrasse, die über
dem Meer liegt - ein Palmen- und Blumengarten, wo zahlreiche
öffentliche Gebäude im Freien liegen. Direkt
unter der Terrasse verläuft die herrliche Strandpromenade.
Mit Viareggio, der "Hauptstadt der Versilia",
fing alles, an die Zeit, da Viareggio im Stil der Belle
Epoque strahlte ... |